In der Nacht zu Samstag kam es in Köln-Sülz zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine Straßenbahn der Linie 13 kollidierte mit einem Auto an der Kreuzung Berrenrather Straße/Sülzgürtel. Bei dem Zusammenstoß wurden insgesamt vier Personen verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
Wichtige Punkte
- Vier Verletzte nach Kollision in Köln-Sülz.
- Straßenbahn der Linie 13 und ein Mietwagen beteiligt.
- Unfallursache, möglicherweise Rotlichtverstoß, wird noch ermittelt.
Details zum Unfallgeschehen
Der Vorfall ereignete sich gegen 2 Uhr morgens. Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) Linie 13 war auf der Berrenrather Straße unterwegs, als es an der Kreuzung mit dem Sülzgürtel zum Zusammenstoß mit einem Pkw kam. Die genaue Ursache der Kollision ist derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen der Polizei.
Im beteiligten Mietwagen befanden sich drei Personen: der Fahrer und zwei Fahrgäste. Alle drei Insassen des Autos erlitten Verletzungen. Sie wurden von Rettungskräften versorgt und anschließend zur weiteren medizinischen Abklärung in verschiedene Kölner Krankenhäuser transportiert.
Fakten zum Unfall
- Uhrzeit: Gegen 2 Uhr nachts
- Ort: Kreuzung Berrenrather Straße/Sülzgürtel, Köln-Sülz
- Beteiligte: KVB-Straßenbahn Linie 13 und ein Pkw
- Verletzte: 4 Personen (3 Autoinsassen, 1 Straßenbahnfahrer)
Verletzte und Erste Hilfe Maßnahmen
Neben den drei Insassen des Autos erlitt auch der Fahrer der Straßenbahn Verletzungen. Er wurde mit einem Schock ins Krankenhaus Merheim eingeliefert. Die sofort herbeigerufenen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren schnell vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und die Erstversorgung der Verletzten zu gewährleisten.
„Die schnelle Reaktion der Rettungsdienste war entscheidend, um die Verletzten umgehend zu versorgen“, so ein Sprecher der Polizei Köln.
Die Berrenrather Straße und der Sülzgürtel waren im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Dies führte in den frühen Morgenstunden zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen im Verkehr, die jedoch aufgrund der Uhrzeit gering ausfielen.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen kann ein Rotlichtverstoß durch einen der Beteiligten nicht ausgeschlossen werden. Es gibt jedoch noch keine Bestätigung dafür. Die Beweissicherung und Zeugenbefragungen laufen noch, um den Hergang des Zusammenstoßes lückenlos aufzuklären.
Hintergrund
Verkehrsunfälle mit Straßenbahnen sind in städtischen Gebieten nicht selten. Sie erfordern oft eine aufwendige Unfallaufnahme und Bergung, da Straßenbahnen aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts besondere Herausforderungen darstellen. Die KVB arbeitet eng mit der Polizei zusammen, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die Sperrung der Kreuzung war notwendig, um die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge sicher durchzuführen. Polizei, Feuerwehr und KVB-Personal waren im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern und Trümmer zu beseitigen. Der Straßenbahnverkehr auf der Linie 13 war in diesem Abschnitt in den frühen Morgenstunden unterbrochen, wurde aber nach Abschluss der Arbeiten wieder aufgenommen.
Es ist wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer stets aufmerksam sind und die Verkehrsregeln beachten, um solche Unfälle zu vermeiden. Besonders an Kreuzungen mit Straßenbahnen ist erhöhte Vorsicht geboten, da Straßenbahnen lange Bremswege haben und nicht ausweichen können.
Prävention und Sicherheit im Straßenverkehr
Die Kölner Verkehrs-Betriebe investieren kontinuierlich in die Sicherheit ihrer Bahnen und die Schulung ihres Personals. Auch Autofahrer sind angehalten, besonders vorsichtig zu sein, wenn sie sich im Bereich von Straßenbahnschienen bewegen. Ein Rotlichtverstoß kann schwerwiegende Folgen haben, wie dieser Unfall erneut zeigt.
- Achten Sie immer auf Ampelsignale.
- Seien Sie besonders vorsichtig an Kreuzungen.
- Halten Sie Abstand zu Straßenbahnen.
- Fahren Sie vorausschauend.
Die Ermittlungen werden in den kommenden Tagen fortgesetzt. Sobald neue Erkenntnisse zur Unfallursache vorliegen, wird die Polizei die Öffentlichkeit informieren. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit ständiger Wachsamkeit im Straßenverkehr, insbesondere in dicht besiedelten Stadtgebieten wie Köln.




