Die Kölner Polizei bittet dringend um Mithilfe bei der Suche nach einem vermissten Patienten. F. Geens, 62 Jahre alt, wurde zuletzt am 24. Januar gegen 21:30 Uhr in seinem Krankenzimmer im Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach gesehen. Er verließ das Zimmer im Schlafanzug, Hausschuhen und einem Parka, um spazieren zu gehen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.
Die Umstände seines Verschwindens sind besorgniserregend. Herr Geens leidet unter einer Krankheit, die sein Orientierungsvermögen stark beeinträchtigt. Seine Ehefrau bestätigte, dass er außerhalb seiner gewohnten Umgebung in Köln-Niehl große Schwierigkeiten hat, sich zurechtzufinden. Die Polizei schließt daher eine hilflose Lage nicht aus.
Wichtige Informationen
- Name des Vermissten: F. Geens
- Alter: 62 Jahre
- Zuletzt gesehen: 24. Januar, ca. 21:30 Uhr
- Ort: Evangelisches Krankenhaus, Bergisch Gladbach
- Besonderheit: Orientierungslosigkeit durch Krankheit
- Kleidung: Schlafanzug, Hausschuhe, schwarzer Parka, grauer Wollschal
Details zum Verschwinden
Herr Geens befand sich zum Zeitpunkt seines Verschwindens in stationärer Behandlung im Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach. Ein Mitpatient sah ihn noch am Abend des 24. Januar. Kurz darauf verließ der 62-Jährige das Zimmer. Er gab an, einen Spaziergang machen zu wollen.
Seit diesem Zeitpunkt ist Herr Geens nicht mehr erreichbar. Sein Mobiltelefon, welches er bei sich tragen soll, ist ausgeschaltet oder außer Reichweite. Die Polizei hat umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet, die bislang jedoch erfolglos blieben.
Wussten Sie schon?
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen über 10.000 Vermisstenfälle gemeldet. Ein signifikanter Anteil davon betrifft Personen, die aufgrund von Krankheiten wie Demenz oder psychischen Problemen orientierungslos sind und besondere Hilfe benötigen.
Sorge um den Gesundheitszustand
Die größte Sorge gilt dem Gesundheitszustand von Herrn Geens. Seine Krankheit führt dazu, dass er kein funktionierendes Kurzzeitgedächtnis mehr besitzt. Dies erschwert ihm die Orientierung erheblich, besonders in einer ihm fremden Umgebung wie Bergisch Gladbach.
Seine Ehefrau betonte gegenüber der Polizei, dass er sich ohne diese Krankheit niemals so weit von seinem Zimmer entfernt hätte, ohne wieder zurückzufinden. Die Kälte der Nacht und die unzureichende Kleidung stellen zusätzliche Gefahren dar.
„Die Krankheit meines Mannes macht ihn sehr anfällig. Er kennt sich in Bergisch Gladbach nicht aus und braucht dringend Hilfe“, so die besorgte Ehefrau des Vermissten.
Beschreibung des Vermissten
Die Polizei hat eine detaillierte Beschreibung von F. Geens veröffentlicht, um die Suche zu unterstützen. Er ist 1,82 Meter groß und von schlanker Statur. Sein Haar ist kurz und grau.
Als er das Krankenhaus verließ, trug er einen Schlafanzug und Hausschuhe. Darüber trug er einen schwarzen Parka der Marke „Atlas for Men“. Auffällig ist zudem ein grauer Wollschal, den er um den Hals trug.
Hintergrundinformationen
Bergisch Gladbach, eine Stadt im Bergischen Land, grenzt direkt an Köln. Das Evangelische Krankenhaus liegt zentral und ist von Wohngebieten sowie Grünflächen umgeben. Eine Person, die sich dort nicht auskennt und orientierungslos ist, könnte leicht die Richtung verlieren und in unbekannte Gegenden geraten.
Aufruf zur Mithilfe
Die Kölner Polizei bittet die Öffentlichkeit dringend um Mithilfe. Jede noch so kleine Beobachtung könnte entscheidend sein, um Herrn Geens zu finden. Es ist wichtig, dass Personen, die ihn gesehen haben oder Informationen zu seinem möglichen Aufenthaltsort geben können, sich umgehend melden.
Hinweise nimmt die Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 entgegen. Alternativ können Informationen auch per E-Mail an [email protected] gesendet werden. Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Hinweise entgegen.
Was tun, wenn Sie Herrn Geens sehen?
- Bewahren Sie Ruhe.
- Sprechen Sie ihn behutsam an und fragen Sie, ob er Hilfe benötigt.
- Versuchen Sie, ihn an einem sicheren Ort zu halten.
- Informieren Sie umgehend die Polizei unter der genannten Nummer.
- Geben Sie genaue Angaben zum Fundort und seinem Zustand durch.
Die schnelle Reaktion der Bevölkerung kann in solchen Fällen Leben retten, insbesondere bei Personen in hilfloser Lage.




