In Köln-Holweide kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus. Eine Person wurde aus einer brennenden Wohnung gerettet und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Zehn weitere Bewohner mussten medizinisch versorgt werden, nachdem sie sich vor den Flammen in Sicherheit gebracht hatten.
Wichtige Erkenntnisse
- Feuer in Mehrfamilienhaus in Köln-Holweide ausgebrochen.
- Ein bettlägeriger Mann wurde lebensgefährlich verletzt.
- Elf Personen wurden über Balkone gerettet.
- Insgesamt zehn Personen in Krankenhäuser gebracht.
- Brandursache in der Küche wird noch ermittelt.
Feuerwehr rettet Bewohner aus verrauchtem Haus
Die Kölner Feuerwehr erreichte die Wallensteinstraße um 5:46 Uhr. Anrufer meldeten ein Feuer im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Eine Person befand sich noch in der Brandwohnung. Das Treppenhaus war zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig verraucht, was die Rettungsarbeiten erschwerte.
Einsatzkräfte drangen sofort in die betroffene Wohnung vor. Sie fanden einen bettlägerigen Mann vor, der sich nicht selbst retten konnte. Der Mann wurde aus den Flammen gerettet. Er erlitt jedoch lebensgefährliche Verletzungen und wurde umgehend in eine Spezialklinik gebracht.
„Die Person wurde von Einsatzkräften aus der Wohnung gerettet, hat jedoch lebensgefährliche Verletzungen erlitten und wurde deshalb in eine Fachklinik gebracht“, erklärte ein Feuerwehrsprecher.
Einsatzfakten
- Alarmzeit: 5:46 Uhr
- Einsatzort: Wallensteinstraße, Köln-Holweide
- Kräfte im Einsatz: Über 50 Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte
- Einsatzende: Gegen 8:00 Uhr
Dramatische Rettung von Balkonen
Neben dem lebensgefährlich verletzten Mann mussten weitere Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht werden. Elf Personen hatten sich auf die Balkone auf der Rückseite des Gebäudes geflüchtet. Die Feuerwehr setzte tragbare Leitern ein, um diese Menschen sicher vom Haus zu holen.
Eine weitere Person wurde mittels einer Fluchthaube durch das verqualmte Treppenhaus gerettet. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres und zeigte die Wichtigkeit der professionellen Brandbekämpfung.
Verletzte und medizinische Versorgung
Insgesamt wurden zehn Personen nach dem Brand in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Zwei von ihnen erlitten mittelschwere Verletzungen. Eine dieser Personen ist eine Angehörige des bettlägerigen Mannes, der lebensgefährlich verletzt wurde.
Hintergrundinformationen
Mehrfamilienhäuser stellen bei Bränden besondere Herausforderungen dar, da sich Rauch schnell über Treppenhäuser und Lüftungsschächte ausbreiten kann. Eine rasche Evakuierung und die Rettung von Personen, die ihre Wohnungen nicht selbstständig verlassen können, sind dabei entscheidend für den Erfolg des Einsatzes.
Brandursache noch unklar
Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Feuer in der Küche der betroffenen Wohnung ausgebrochen ist. Die genaue Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Umstände des Brandes zu klären.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit mehr als 50 Kräften vor Ort, um das Feuer zu löschen und die Verletzten zu versorgen. Der Einsatz konnte gegen 8 Uhr am Morgen beendet werden. Die Wallensteinstraße war während des Einsatzes teilweise gesperrt.
Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit von Brandprävention und funktionierenden Rauchmeldern in Wohngebäuden. Die betroffenen Bewohner müssen nun die Folgen des Brandes verarbeiten, während die Ermittlungen zur Ursache fortgesetzt werden.




