Der international bekannte Kölner Künstler Mikail Akar, gerade einmal 14 Jahre alt, feiert ein bemerkenswertes Jubiläum: zehn Jahre künstlerisches Schaffen. Mit einer großen Ausstellung in seiner Ehrenfelder Galerie blickt das junge Talent auf eine Dekade zurück, die ihn von Köln aus auf die Bühnen der globalen Kunstwelt katapultiert hat.
Die Jubiläumsausstellung mit dem Titel „The First Decade“ öffnet am 17. Januar in der Galerie „Ehrenart“ in der Hüttenstraße 32. Sie bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklung eines Jungen, der bereits im Alter von vier Jahren seine Leidenschaft für die Malerei entdeckte und seitdem unermüdlich seinen Weg geht.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 14-jährige Kölner Künstler Mikail Akar feiert sein 10-jähriges Schaffen.
- Eine Jubiläumsausstellung mit dem Titel „The First Decade“ findet vom 17. Januar bis 8. Februar in Ehrenfeld statt.
- Akar begann seine Karriere als Vierjähriger und hat bereits international ausgestellt, unter anderem in New York, Miami und Istanbul.
- Trotz seines Erfolgs bleibt er bodenständig und engagiert sich weiterhin für wohltätige Zwecke.
Ein Jahrzehnt in Farbe: Die Jubiläumsschau in Ehrenfeld
Seit rund drei Jahren hat Mikail Akar seine kreative Heimat in Ehrenfeld gefunden. Die Galerie „Ehrenart“ an der Hüttenstraße, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt, ist für ihn Atelier und Ausstellungsraum zugleich. Hier bereitet er sich auf einen besonderen Meilenstein vor: seine Jubiläumsausstellung „The First Decade“.
Die Vernissage findet am Samstag, den 17. Januar, um 18 Uhr statt. Für diesen Anlass plant Mikail einen persönlichen Schritt: Er wird seine erste eigene Rede vor Publikum halten. Es ist ein Zeichen seiner Reife, nicht nur als Künstler, sondern auch als Persönlichkeit. Die Ausstellung läuft bis zum 8. Februar und schließt mit einer Finissage um 15 Uhr.
Informationen zum Besuch
Die Galerie ist während des Ausstellungszeitraums von Dienstag bis Sonntag jeweils von 12 bis 15 Uhr und von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Teilnahme an der Vernissage am 17. Januar und der Finissage am 8. Februar ist eine kostenfreie Anmeldung über die offizielle Website des Künstlers erforderlich.
Die Räumlichkeiten in Ehrenfeld bedeuten ihm viel. Er schätzt den Platz im Atelier und den großen Hof, wo er in den Pausen Basketball spielen kann. „Ich bin stolz, wo ich mit 14 Jahren schon überall war – und froh, dass ich die Möglichkeit hierzu habe“, sagt der junge Künstler über seinen bisherigen Weg.
Vom Marktplatz in die Weltmetropolen
Mikail Akars künstlerische Reise begann unscheinbar im Jahr 2016. Als Vierjähriger nahm er an der damaligen Longericher Kunstmeile teil und malte live vor Publikum auf dem Marktplatz. Schon damals erkannten viele Beobachter sein außergewöhnliches Talent, doch kaum jemand ahnte, welch rasanten Aufstieg der Junge nehmen würde.
Heute, zehn Jahre später, liest sich die Liste seiner Ausstellungsorte wie ein Reiseführer der internationalen Kunstszene. Seine abstrakt-figürlichen Werke wurden in unzähligen deutschen Städten sowie in Zürich, Wien, New York, Miami, Istanbul und Palma de Mallorca gezeigt.
Internationaler Erfolg
Besonders in den Vereinigten Staaten hat Mikail Akar eine große Fangemeinde. „Vor allem die US-Amerikaner lieben ihn; dort ist er fast noch populärer als hier“, erklärt sein Vater und Manager Kerem Akar. Dieser Erfolg unterstreicht die universelle Sprache seiner Kunst.
Der Weg war jedoch nicht immer einfach. Die Familie stand hinter dem Talent ihres Sohnes, musste sich aber auch mit Kritik auseinandersetzen. „Auch für uns als Eltern waren die zehn Jahre ein harter Weg, weil wir uns viel Negatives anhören mussten“, blickt Kerem Akar zurück.
„Aber wir haben immer an das Talent unseres Sohnes geglaubt. Die Zeit hat uns als Familie noch mehr zusammengeschweißt.“
Dieser Zusammenhalt gab Mikail den nötigen Rückhalt, um sich frei zu entfalten und künstlerisch zu wachsen. Sein Vater betont, dass die Malerei für Mikail immer eine Leidenschaft geblieben ist, niemals nur Arbeit.
Ein Künstler mit Herz
Trotz des weltweiten Erfolgs und der Aufmerksamkeit, die ihm zuteilwird, ist Mikail Akar bemerkenswert bodenständig geblieben. Der kreative Prozess, das Malen selbst, steht für ihn nach wie vor im Mittelpunkt. Er sieht die Kunst nicht als Pflicht, sondern als Ausdrucksform und Leidenschaft.
Diese Haltung spiegelt sich auch in seinem sozialen Engagement wider. Von Anfang an war es ihm und seiner Familie wichtig, einen Teil des Erfolgs zurückzugeben. Über die Jahre hat er zahlreiche Organisationen unterstützt. Erst kürzlich spendete er 6.900 Euro an die „Stiftung Kinderherz“, eine von vielen wohltätigen Aktionen, die seine Karriere begleiten.
Die Entwicklung eines Stils
Wer Mikails Arbeiten über die Jahre verfolgt hat, erkennt eine deutliche Entwicklung. Während seine frühen Werke von einer kindlichen Spontaneität geprägt waren, zeigen seine neueren Bilder eine zunehmende Komplexität in Komposition und Farbgebung. Sein abstrakt-figürlicher Stil ist gereift, ohne seine ursprüngliche Energie zu verlieren.
Man sieht, dass Mikail mit seinen Bildern gewachsen ist. Jeder Pinselstrich erzählt eine Geschichte seiner persönlichen und künstlerischen Entwicklung. Die Ausstellung „The First Decade“ verspricht daher nicht nur eine Werkschau, sondern auch eine intime Reise durch das Leben eines außergewöhnlichen jungen Mannes aus Köln, der die Kunstwelt im Sturm erobert hat.




