Ein Lastwagen hat am Montagnachmittag eine Autobahnbrücke der A4 bei Aachen gerammt und damit ein erhebliches Verkehrschaos ausgelöst. Der Kranarm des Fahrzeugs war nicht vollständig eingefahren und kollidierte mit der Unterführung. Die Autobahn in Richtung Köln musste daraufhin für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Lkw mit ausgefahrenem Kranarm kollidierte mit einer A4-Brücke bei Aachen.
- Die A4 in Fahrtrichtung Köln wurde zwischen Vetschau und Aachen-Laurensberg für Stunden gesperrt.
- Herabfallende Trümmer beschädigten ein entgegenkommendes Auto; es gab keine Verletzten.
- Die unter der Brücke verlaufende Roermonder Straße bleibt voraussichtlich länger gesperrt.
Unfallhergang unter der Autobahn
Der Vorfall ereignete sich auf der Roermonder Straße, die unter der Autobahn 4 hindurchführt. Ein Lkw war dort unterwegs, dessen Kranaufbau nach ersten Ermittlungen der Polizei nicht korrekt für die Durchfahrt gesichert war. Die Spitze des Krans stieß mit großer Wucht gegen die Deckenkonstruktion der Brücke.
Durch den Aufprall lösten sich Betonteile und andere Trümmer von der Brückenunterseite. Diese fielen auf die Fahrbahn und trafen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Glücklicherweise blieb der Fahrer dieses Wagens unverletzt, es entstand jedoch Sachschaden an seinem Auto.
Gefahrenquelle Brückendurchfahrt
Unfälle durch zu hohe Fahrzeuge oder nicht eingefahrene Ladekräne sind keine Seltenheit. Solche Kollisionen können die Statik von Brückenbauwerken erheblich beeinträchtigen und erfordern stets eine sofortige und gründliche Überprüfung durch Fachexperten, bevor der Verkehr wieder freigegeben werden kann.
Massive Auswirkungen auf den Verkehr
Die Kollision hatte unmittelbare und weitreichende Folgen für den Verkehr in der Region. Um die Sicherheit zu gewährleisten und das Ausmaß des Schadens zu begutachten, wurde die Autobahn 4 umgehend reagiert.
Stundenlange Vollsperrung der A4
Die Autobahn GmbH Rheinland ordnete eine Vollsperrung der A4 in Fahrtrichtung Köln an. Der betroffene Abschnitt erstreckte sich vom Grenzübergang Vetschau bis zur Anschlussstelle Aachen-Laurensberg. Für Tausende von Pendlern und Reisenden bedeutete dies lange Wartezeiten und die Notwendigkeit, großräumige Umfahrungen zu nutzen.
Der Verkehr staute sich schnell auf mehreren Kilometern. Erst nach einer eingehenden Untersuchung des Bauwerks durch Statiker konnte die Autobahn am späten Abend wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Schadensbilanz des Unfalls
- Beschädigung: Ein zentrales Entwässerungsrohr an der Brückendecke wurde zerstört.
- Fahrzeuge: Ein entgegenkommendes Auto wurde von Trümmern getroffen.
- Verletzte: Nach aktuellem Stand gab es keine Verletzten.
- Verkehrsfluss: Mehrstündiger Stillstand auf der A4 Richtung Köln.
Brückenprüfung und weitere Maßnahmen
Unmittelbar nach dem Unfall rückten Experten an, um die Stabilität der Autobahnbrücke zu überprüfen. Die Sicherheit der darüber fahrenden Fahrzeuge hatte oberste Priorität.
Statiker geben für Autobahn Entwarnung
Die Untersuchung durch die hinzugezogenen Baufachleute ergab, dass die grundlegende Statik der Brücke durch den Anprall nicht gefährdet wurde. Der Schaden konzentrierte sich hauptsächlich auf Anbauteile wie ein großes Entwässerungsrohr, das an der Decke der Unterführung verlief und bei der Kollision beschädigt wurde.
"Die Sicherheit des Autobahnverkehrs konnte nach eingehender Prüfung wieder gewährleistet werden. Die lokale Straße unter der Brücke muss jedoch für Reparaturarbeiten gesperrt bleiben", erklärte ein Sprecher der Autobahn GmbH.
Roermonder Straße bleibt vorerst gesperrt
Während der Verkehr auf der A4 wieder fließen konnte, bleibt die Roermonder Straße unterhalb der Brücke bis auf Weiteres gesperrt. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten gestalten sich aufwendig. Ersten Einschätzungen zufolge könnte die Sperrung mindestens bis zum kommenden Freitag andauern.
Verkehrsteilnehmer in Aachen werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen; Buslinien müssen umgeleitet werden, was zu Fahrplanänderungen und Verspätungen führen kann. Die Behörden arbeiten daran, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben und die wichtige Verbindungsstraße wieder freizugeben.




