Auf der Kölner Zoobrücke sind seit heute Vormittag neue Radaranlagen in Betrieb. Die offizielle Inbetriebnahme um 10 Uhr wurde jedoch von einer Testphase am frühen Morgen überschattet, die bei zahlreichen Autofahrern für Unsicherheit sorgte. Viele wurden geblitzt, obwohl sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten.
Die Stadt Köln hat inzwischen Entwarnung gegeben. Wer vor der offiziellen Startzeit geblitzt wurde, muss kein Bußgeld befürchten. Es handelte sich um letzte Kalibrierungsarbeiten an den neuen Geräten.
Das Wichtigste in Kürze
- Seit dem 5. Februar, 10:00 Uhr, sind die neuen Blitzer auf der Zoobrücke offiziell aktiv.
- Am frühen Morgen kam es zu zahlreichen Blitzauslösungen während einer Testphase.
- Fahrer, die vor 10:00 Uhr geblitzt wurden, erhalten keine Bußgeldbescheide.
- Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Brücke beträgt weiterhin 50 km/h.
Morgendliches Blitzlichtgewitter überrascht Pendler
Für viele Pendler begann der Freitagmorgen auf der Zoobrücke mit einer unerwarteten Überraschung. Bereits ab etwa 5:30 Uhr lösten die neu installierten Geschwindigkeitsmesser immer wieder aus. Zahlreiche Autofahrer berichteten von hellen Blitzen, obwohl sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschritten hatten.
Die Situation sorgte schnell für Verunsicherung, da die offizielle Inbetriebnahme der Anlagen erst für 10:00 Uhr angekündigt war. Die wiederholten Blitze, die auch Fahrzeuge bei korrekter Geschwindigkeit erfassten, ließen viele befürchten, fälschlicherweise ein Knöllchen zu erhalten.
Stadtverwaltung klärt auf: Testphase ohne Folgen
Auf Nachfrage brachte ein Sprecher der Stadt Licht ins Dunkel. Bei den morgendlichen Aktivitäten handelte es sich um eine notwendige Einrichtungs- und Installationsphase. In diesem Zeitraum wurden die Geräte final kalibriert und getestet, was zu den fehlerhaften Auslösungen führte.
„Es handelte sich um eine Einrichtungs- und Installationsphase. Die Geräte haben daher zum Teil durchgeblitzt. Wer in den frühen Morgenstunden auf der Zoobrücke unterwegs war, muss kein Knöllchen befürchten“, erklärte ein Sprecher der Stadt.
Diese Klarstellung bedeutet eine erhebliche Erleichterung für alle betroffenen Fahrer. Die Stadt versichert, dass alle Messungen vor 10:00 Uhr ungültig sind und keine Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Erst seit diesem Zeitpunkt sind die Anlagen scharf geschaltet und erfassen Geschwindigkeitsüberschreitungen zuverlässig.
Hintergrund der Installation
Die Einrichtung der neuen Radarkontrollen war ein geplantes Projekt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der stark frequentierten Zoobrücke. Bereits in der Nacht auf den 28. Januar wurden die notwendigen Baustellen eingerichtet. Für die Montage der Anlagen mussten die jeweils rechten Fahrspuren in beide Richtungen temporär gesperrt werden. Die alten Blitzer wurden durch modernere Technik ersetzt.
Was Autofahrer jetzt wissen müssen
Seit 10:00 Uhr am Vormittag des 5. Februar ist die Schonfrist vorbei. Die neuen Blitzer auf der Zoobrücke sind nun ein fester Bestandteil der Verkehrsüberwachung in Köln. Autofahrer sollten sich strikt an die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung halten, um teure Bußgelder und Punkte in Flensburg zu vermeiden.
Fakten zur Geschwindigkeitskontrolle auf der Zoobrücke
- Standort: Zoobrücke, Köln
- Geschwindigkeitslimit: 50 km/h
- Inbetriebnahme: 5. Februar, 10:00 Uhr
- Technik: Moderne Radaranlagen zur Geschwindigkeitsmessung
Die Einhaltung des Tempolimits ist auf Brückenbauwerken wie der Zoobrücke besonders wichtig, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und die Bausubstanz zu schonen. Die Stadt erhofft sich durch die neuen Anlagen eine nachhaltige Reduzierung von Geschwindigkeitsverstößen an diesem neuralgischen Punkt.
Es wird daher allen Verkehrsteilnehmern dringend geraten, die Beschilderung genau zu beachten und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen. Die neuen Systeme sind präzise und dokumentieren Verstöße lückenlos.




