In den frühen Morgenstunden des Heiligabends wurde eine Bäckerei in der Kölner Südstadt zum Ziel eines bewaffneten Raubüberfalls. Ein maskierter Mann bedrohte eine Angestellte mit einer Schusswaffe, ergriff jedoch ohne Beute die Flucht. Die Polizei sucht nun nach dem Täter, der auf einem auffälligen grünen E-Scooter entkam.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Unbekannter versuchte am Dienstagmorgen eine Bäckerei auf der Severinstraße auszurauben.
- Der Täter bedrohte eine Mitarbeiterin mit einer schwarzen Schusswaffe.
- Er flüchtete ohne Beute auf einem grünen E-Scooter in Richtung der Haltestelle Severinstraße.
- Die Kölner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um Zeugenhinweise.
Der Überfallversuch am frühen Morgen
Für eine Mitarbeiterin einer Bäckereifiliale auf der belebten Severinstraße begann der Heiligabend mit einem Schock. Gegen 5:50 Uhr, noch vor dem morgendlichen Berufsverkehr, betrat ein maskierter Mann das Geschäft. Die Situation eskalierte schnell, als der Unbekannte eine schwarze Schusswaffe zog und die Angestellte damit bedrohte.
Sein Ziel war Bargeld. Er forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen. Zu seinem Missfallen musste er jedoch feststellen, dass sich zu dieser frühen Stunde noch kein Bargeld in der Kasse befand. Konfrontiert mit dieser Tatsache, brach der Mann sein Vorhaben ab.
Tatort Severinstraße
Die Severinstraße ist eine der Hauptgeschäftsstraßen in der Kölner Südstadt. Besonders in den Morgenstunden herrscht hier reger Betrieb durch Pendler und Anwohner. Der Tatzeitpunkt kurz vor 6 Uhr morgens war vermutlich gewählt, um möglichst wenigen Zeugen zu begegnen, obwohl die ersten Geschäfte bereits öffnen.
Ungewöhnliche Flucht auf einem E-Scooter
Ohne Beute verließ der Täter die Bäckerei eilig. Anstatt jedoch zu Fuß oder mit einem klassischen Fluchtfahrzeug zu verschwinden, nutzte er ein modernes Fortbewegungsmittel. Zeugenaussagen zufolge stieg er auf einen grünen E-Scooter und fuhr zügig in Richtung der nahegelegenen KVB-Haltestelle „Severinstraße“ davon.
Diese Art der Flucht ist für die Polizei ein wichtiger Ermittlungsansatz. Ein grüner E-Scooter könnte anderen Passanten oder Anwohnern aufgefallen sein, selbst wenn sie den eigentlichen Überfall nicht bemerkt haben. Die Ermittler hoffen, dass diese auffällige Fluchtmethode zu entscheidenden Hinweisen führt.
E-Scooter als Fluchtfahrzeug
Die Nutzung von E-Scootern bei Straftaten nimmt in Großstädten zu. Sie ermöglichen eine schnelle und leise Flucht durch enge Straßen und Fußgängerzonen, wo Autos nur schwer folgen können. Gleichzeitig bieten sie eine gewisse Anonymität, da viele Roller Teil von Sharing-Diensten sind.
Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung
Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen und eine Beschreibung des Tatverdächtigen veröffentlicht. Die Beamten des Kriminalkommissariats 14 sind auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, um den Mann zu identifizieren.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- Statur: normal
- Bekleidung: komplett dunkel gekleidet
- Jacke: eine dunkelblaue Kapuzen-Steppjacke
- Maskierung: Er trug eine Sturmmaske, die sein Gesicht verdeckte.
- Weiteres: Handschuhe
Die Waffe wurde als eine augenscheinlich echte, schwarze Schusswaffe beschrieben. Ob es sich um eine scharfe Waffe oder eine Attrappe handelte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zeugenaufruf der Kölner Polizei
Die Ermittler richten einen dringenden Appell an die Öffentlichkeit. Jede Beobachtung, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte, ist von Bedeutung.
„Wir bitten Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zur Identität des Tatverdächtigen geben können, sich umgehend bei uns zu melden“, so ein Sprecher der Polizei.
Besonders wichtig sind Beobachtungen rund um den Tatort auf der Severinstraße im Zeitraum zwischen 5:40 Uhr und 6:00 Uhr am Dienstagmorgen. Hat jemand eine Person gesehen, auf die die Beschreibung passt? Wem ist ein Mann auf einem grünen E-Scooter in der Umgebung aufgefallen?
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0221 229-0 entgegen. Alternativ können sich Zeugen auch per E-Mail an [email protected] wenden.




