Am späten Freitagabend kam es in Köln-Ossendorf zu einem Großeinsatz der Polizei. Auf dem Parkplatz vor der Veranstaltungshalle Motorworld fielen Schüsse, bei denen zwei Personen schwere Verletzungen erlitten. Im Inneren der Halle fand zur gleichen Zeit die Premiere des „WeihnachtsEngel“ mit rund 1000 Gästen statt, die stundenlang ausharren mussten.
Die Kölner Polizei bestätigte den Vorfall, der sich gegen 23:50 Uhr ereignete. Mehrere Personen waren an einer Auseinandersetzung beteiligt, die schließlich eskalierte. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitagabend fielen Schüsse auf dem Parkplatz der Motorworld in Köln-Ossendorf.
- Zwei Personen wurden bei dem Vorfall schwer verletzt.
- Ein Großeinsatz der Polizei sicherte den Bereich ab.
- Rund 1000 Gäste einer Veranstaltung in der Halle, darunter Prominente, wurden vorübergehend festgehalten.
Eskalation vor der Veranstaltungshalle
Der Freitagabend nahm für die Besucher der Motorworld eine unerwartete Wendung. Während drinnen die 20. Ausgabe der beliebten Show „WeihnachtsEngel“ gefeiert wurde, kam es draußen zu einer gewaltsamen Konfrontation. Ein Polizeisprecher erklärte, dass eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf dem Parkplatz der Halle der Auslöser war.
Im Verlauf dieses Streits fielen Schüsse. Rettungskräfte und ein Notarzt waren schnell vor Ort, um die beiden schwer verletzten Personen zu versorgen. Sie wurden umgehend in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand liegen noch keine weiteren Informationen vor.
Der Tatort: Motorworld Köln
Die Motorworld in Köln-Ossendorf ist ein beliebter Veranstaltungsort. Sie befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Butzweilerhof und dient als Treffpunkt für Automobilliebhaber sowie als Location für Konzerte, Galas und Firmenevents. Die Halle fasst je nach Veranstaltung mehrere tausend Besucher.
1000 Gäste im Ungewissen
In der Veranstaltungshalle selbst bekamen die Gäste zunächst nichts von dem dramatischen Geschehen mit. Die Premiere des „WeihnachtsEngel“ lief planmäßig, und zahlreiche bekannte Kölner Persönlichkeiten, darunter Wolfgang Niedecken und Carolin Kebekus, befanden sich unter dem Publikum.
Als die Polizei den Tatort weiträumig absperrte, wurde auch die Halle abgeriegelt. Aus Sicherheitsgründen durfte zunächst niemand das Gebäude verlassen. Der musikalische Leiter der Show, Jürgen Fritz, trat auf die Bühne, um das Publikum über die Lage zu informieren. Er bat die Gäste um Ruhe und Geduld.
Musik gegen die Anspannung
Um eine Panik zu vermeiden und die Stimmung aufzulockern, entschied sich die Band, weiterzuspielen. Berichten zufolge stimmten die Musiker unter anderem den bekannten Bläck-Fööss-Klassiker „En unserem Veedel“ an – eine Geste, die von vielen Anwesenden als beruhigend empfunden wurde.
„Die Information durch die Veranstalter war sehr besonnen. Die Band hat weitergespielt, was die Situation deutlich entspannt hat. Es gab keine Panik im Saal.“
Die Atmosphäre im Saal blieb trotz der ernsten Lage ruhig. Die Gäste verhielten sich diszipliniert und warteten auf weitere Anweisungen der Einsatzkräfte. Die professionelle Reaktion der Veranstalter trug maßgeblich dazu bei, die Situation unter Kontrolle zu halten.
Zahlen zum Einsatz
- 2 Schwerverletzte
- 1000 Gäste in der Halle
- 1 Großeinsatz der Polizei
Späte Heimkehr für Besucher und Prominente
Nachdem die Polizei den Bereich gesichert und erste Ermittlungsschritte eingeleitet hatte, konnten die Besucher die Halle schrittweise verlassen. Die Evakuierung erfolgte kontrolliert über die Seitenausgänge, um den Einsatzkräften auf dem Parkplatz nicht im Weg zu stehen.
Für viele Gäste, einschließlich der prominenten Besucher, endete der Abend jedoch erst spät in der Nacht. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten mehrere Stunden an, da der Tatort für die Spurensicherung abgesperrt bleiben musste. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Aufklärung der Tat und zur Identifizierung der Täter aufgenommen.
Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch völlig unklar. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Der Vorfall wirft einen dunklen Schatten auf die eigentlich festliche Premiere und hat bei vielen Kölnern für große Beunruhigung gesorgt.




