Ein Brand in einem belebten Geschäft in der Krefelder Innenstadt hat ein tragisches Nachspiel. Eine 60-jährige Kundin, die bei dem Feuer am Montag schwer verletzt wurde, ist einen Tag später im Krankenhaus verstorben. Dies bestätigten die Polizeibehörden am Dienstag.
Das Feuer war am Montagnachmittag in einem Laden in der Fußgängerzone ausgebrochen, als sich rund 40 Kunden und Angestellte im Gebäude aufhielten. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, während die Stadt um die Verstorbene trauert.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine 60-jährige Frau ist nach einem Brand in einem Krefelder Geschäft gestorben.
- Das Feuer brach aus, als sich etwa 40 Personen im Laden aufhielten.
- Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz; das Erdgeschoss wurde vollständig zerstört.
- Die Ursache des Brandes ist noch unklar, ein Sachverständiger wurde eingeschaltet.
Feuerausbruch zur Hauptgeschäftszeit
Am Montagnachmittag wurde die Krefelder Feuerwehr zu einem Einsatz in der belebten Innenstadt gerufen. Sowohl eine automatische Brandmeldeanlage als auch mehrere Anrufe von besorgten Bürgern meldeten ein Feuer in einem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Aus dem Erdgeschoss des Gebäudes schlugen bereits offene Flammen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach ersten Schätzungen der Behörden noch rund 40 Menschen, darunter Kunden und Mitarbeiter, in dem Geschäft.
Einsatz in der Fußgängerzone
Brände in dicht bebauten Innenstädten stellen für Rettungskräfte eine besondere Herausforderung dar. Die enge Bebauung, die Anwesenheit vieler Passanten und die oft komplexe Struktur der Gebäude erfordern eine schnelle und koordinierte Reaktion, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern und alle Personen sicher zu evakuieren.
Der Kampf gegen die Flammen
Die Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein und konzentrierte sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf die oberen Stockwerke und benachbarte Gebäude zu verhindern. Der Einsatz gestaltete sich schwierig, da das Erdgeschoss bereits in Vollbrand stand.
Nach etwa zweieinhalb Stunden intensiver Arbeit gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand unter Kontrolle zu bringen und schließlich zu löschen. Das Erdgeschoss des Ladens wurde durch das Feuer und die Löscharbeiten vollständig zerstört. Die darüber liegenden Wohnungen wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, blieben aber von den Flammen verschont.
Ein Todesopfer und offene Fragen
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte hatte der Brand schwerwiegende Folgen. Eine 60-jährige Kundin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie umgehend in ein Spezialkrankenhaus gebracht werden musste. Am folgenden Tag erlag sie dort ihren Verletzungen, wie die Polizei offiziell mitteilte.
Zahlen zum Einsatz
- 1 Todesopfer
- ~40 Personen befanden sich im Geschäft
- 2,5 Stunden dauerte der Löscheinsatz
- 1 Stockwerk wurde komplett zerstört
Ermittlungen zur Ursache aufgenommen
Unmittelbar nach dem Ende der Löscharbeiten begannen die Brandermittler der Kriminalpolizei mit ihrer Arbeit am Unglücksort. Die zentrale Frage ist, wie es zu dem verheerenden Feuer kommen konnte. Der Brandort wurde beschlagnahmt, um Spuren sichern zu können.
Nach einer ersten Einschätzung der Lage teilte die Polizei mit, dass derzeit keine konkreten Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Straftat, wie etwa Brandstiftung, vorliegen. Diese Aussage ist jedoch vorläufig und Teil der laufenden Untersuchung.
„Wir ermitteln in alle Richtungen. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um die Brandursache zweifelsfrei zu klären.“ - Polizeisprecher
Um die genaue Ursache zu klären, wurde ein externer Brandsachverständiger beauftragt. Seine Aufgabe wird es sein, den Brandort genau zu untersuchen und technische Defekte oder andere mögliche Auslöser zu identifizieren. Die Auswertung seiner Ergebnisse wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen.
Bestürzung in der Stadt
Die Nachricht vom Tod der Kundin löste in Krefeld große Betroffenheit aus. Der Brand in der belebten Fußgängerzone, einem Ort des alltäglichen Lebens, hat die Menschen tief erschüttert. Die Gedanken gelten nun den Angehörigen der Verstorbenen.
Die kommenden Tage werden zeigen, welche Erkenntnisse die Ermittler zur Brandursache gewinnen können. Bis dahin bleibt die Frage nach dem „Warum“ unbeantwortet und hinterlässt eine Lücke in der Gemeinschaft.




