Ein Brand im zehnten Stock eines Hochhauses in Köln-Weiden hat am Mittwochabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Notrufe gingen gegen 21:10 Uhr bei der Leitstelle ein und meldeten ein Feuer in dem Gebäude an der Ostlandstraße, bei dem sich Menschen in Gefahr befinden sollten. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Mittwochabend brach in einem Hochhaus in Köln-Weiden ein Feuer aus.
- Der Brandherd befand sich in einer Wohnung im 10. Obergeschoss.
- Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.
- Eine Wohnung ist unbewohnbar, es gab jedoch keine Verletzten.
- Die Brandursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.
Alarm am Abend: Flammen schlagen aus dem Fenster
Der ruhige Abend im Stadtteil Weiden wurde jäh unterbrochen, als Anwohner Flammen und Rauch aus einem der oberen Stockwerke des Hochhauses an der Ostlandstraße aufsteigen sahen. Unverzüglich wählten mehrere Personen den Notruf, was zu einer schnellen Alarmierung der Kölner Feuerwehr führte.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die dramatische Lage. Ein Feuer war in einer Wohnung im 10. Obergeschoss ausgebrochen. Die Flammen hatten bereits auf den Balkon übergegriffen und drohten, sich auf die darüberliegende Wohnung im 11. Stock auszubreiten.
Einsatzkräfte im Detail
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 55 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.
Komplexer Löscheinsatz in großer Höhe
Die Feuerwehr leitete umgehend einen zweigleisigen Löschangriff ein. „Aufgrund der Brandausbreitung in die Wohnung und des Flammenüberschlages auf den Balkon des darüberliegenden Geschosses wurden umgehend Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das 10. und 11. Obergeschoss eingesetzt“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr Köln den Ablauf.
Gleichzeitig wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, um das Feuer von außen zu bekämpfen. Diese kombinierte Vorgehensweise ist bei Bränden in Hochhäusern entscheidend, um eine weitere Ausbreitung des Feuers effektiv zu verhindern.
Sorge um bettlägerige Person im 11. Stock
Während die Löscharbeiten liefen, sorgte eine Meldung für zusätzliche Anspannung. Eine bettlägerige Person aus dem 11. Obergeschoss meldete sich bei den Einsatzkräften. Sofort wurde ein spezieller Trupp zur Menschenrettung zu der Wohnung geschickt.
„Die bettlägerige Person wurde durch Einsatzkräfte betreut, konnte aber während der Löscharbeiten in ihrer Wohnung verbleiben, da die Wohnung jederzeit rauchfrei war.“
Nach einer gründlichen Prüfung stellten die Retter fest, dass keine unmittelbare Gefahr für die Person bestand. Die Wohnung war nicht verraucht, weshalb ein Transport nicht notwendig war. Die Person wurde vor Ort betreut, bis die Gefahr gebannt war.
Bilanz des Einsatzes und Ermittlungen
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen verhindert und der Brand erfolgreich gelöscht werden. Nachdem die letzten Glutnester beseitigt und das Gebäude gründlich gelüftet war, konnten die meisten Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Eine Wohnung unbewohnbar
Die Brandwohnung im 10. Obergeschoss wurde durch das Feuer und den Ruß stark beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung konnte sich selbstständig um eine alternative Unterkunft kümmern und blieb unverletzt.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle an die Kriminalpolizei übergeben. Die Beamten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang gibt es noch keine Erkenntnisse darüber, was das Feuer ausgelöst hat. Der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst war nach rund zwei Stunden beendet.




