Am Samstagmittag ereignete sich auf der Kerkrader Straße in Köln-Godorf, einem wichtigen Zubringer zur Autobahn A555, ein schwerer Verkehrsunfall. Drei Fahrzeuge waren an der Kollision beteiligt, bei der nach ersten Informationen mindestens vier Personen verletzt wurden. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
Das Wichtigste in Kürze
- Drei Fahrzeuge waren an einem Unfall in Köln-Godorf beteiligt.
- Mindestens vier Personen wurden verletzt, es besteht keine Lebensgefahr.
- Die Kerkrader Straße war in Fahrtrichtung Godorf zeitweise gesperrt.
- Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Unfallhergang im stockenden Verkehr
Der Unfall ereignete sich auf Höhe der Anschlussstelle Godorf zur A555. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei prallte ein Pkw im stockenden Verkehr auf ein vor ihm fahrendes Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug auf ein drittes Auto geschoben, was zu einer Kettenreaktion führte.
Die genaue Ursache für den Auffahrunfall ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Solche Situationen entstehen häufig durch Unachtsamkeit oder zu geringen Sicherheitsabstand im dichten Verkehr, der für Autobahnzubringer typisch ist.
Großaufgebot an Rettungskräften
Aufgrund der Anzahl der beteiligten Fahrzeuge und der gemeldeten Verletzten wurde ein größeres Aufgebot an Rettungskräften zur Unfallstelle entsandt. Neben mehreren Rettungswagen und der Polizei wurde auch ein Rettungshubschrauber alarmiert, der vor Ort landete.
Eine Sprecherin der Kölner Polizei bestätigte den Einsatz. "Wir wurden zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und Verletzten gerufen", hieß es von offizieller Seite. Der Einsatz des Hubschraubers ist ein Standardverfahren bei unklarer Lage oder der Notwendigkeit, einen Notarzt schnellstmöglich zum Einsatzort zu bringen.
Bedeutung der Kerkrader Straße
Die Kerkrader Straße ist eine zentrale Verkehrsachse im Kölner Süden. Sie verbindet den Stadtteil Godorf und umliegende Gewerbegebiete direkt mit der A555, die auch als "Bonn-Köln-Autobahn" bekannt ist. Unfälle an dieser Stelle führen daher schnell zu weitreichenden Staus, die den Verkehr in der gesamten Region beeinträchtigen können.
Verletzte und Sperrung der Fahrbahn
Bei dem Zusammenstoß wurden mindestens vier Personen verletzt. Die Polizei gab jedoch bald Entwarnung bezüglich der Schwere der Verletzungen. Nach aktuellem Stand wurde niemand lebensgefährlich verletzt. Die Betroffenen wurden vor Ort von den Rettungsdiensten versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Um die Rettungs- und Bergungsarbeiten sicher durchführen zu können, musste die Kerkrader Straße in Fahrtrichtung Godorf vollständig gesperrt werden. Diese Maßnahme führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Kölner Süden. Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Unfallstatistik auf Autobahnzubringern
Statistiken zeigen, dass es an Anschlussstellen und auf Zubringerstraßen zu Autobahnen häufiger zu Auffahrunfällen kommt. Gründe dafür sind oft hohe Geschwindigkeitsunterschiede, plötzliches Abbremsen und die hohe Verkehrsdichte zu Stoßzeiten.
Lange Staus und Aufräumarbeiten
Die Sperrung der wichtigen Verbindungsstraße führte schnell zur Bildung eines langen Staus, der sich bis auf die umliegenden Straßen auswirkte. Viele Verkehrsteilnehmer mussten geduldig im Stau ausharren oder versuchten, über Nebenstraßen auszuweichen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Die Bergung der drei beschädigten Fahrzeuge dauerte einige Zeit an. Erst nachdem die Unfallstelle geräumt und die Fahrbahn gereinigt war, konnte die Sperrung wieder aufgehoben und der Verkehr freigegeben werden.




