Die Karnevalsfreude in Niederkassel-Rheidt wurde am Sonntag von einem ernsten Zwischenfall überschattet. Gegen Ende des Sonntagszuges stürzten drei Personen von einem Karnevalswagen und zogen sich Verletzungen zu, eine davon schwer.
Der Vorfall ereignete sich, als der Festwagen ein Wendemanöver durchführte. Rettungskräfte, darunter auch ein Rettungshubschrauber, waren umgehend vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen.
Das Wichtigste in Kürze
- Drei Personen stürzten am Ende des Sonntagszuges in Niederkassel-Rheidt von einem Festwagen.
- Eine Person wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
- Zwei weitere Personen kamen mit leichteren Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus.
- Der Unfall ereignete sich während eines Wendemanövers des rund drei Meter hohen Wagens.
Was genau ist passiert?
Am späten Nachmittag, als der Karnevalszug in Niederkassel-Rheidt bereits seinem Ende entgegenging, kam es zu dem Unglück. Auf der Marktstraße sollte einer der Festwagen wenden, um den Zugweg zu verlassen. Bei diesem Manöver verloren drei Karnevalisten auf dem Wagen den Halt.
Sie fielen aus einer Höhe von etwa drei Metern auf die Straße. Augenzeugenberichten zufolge ereignete sich der Vorfall plötzlich und unerwartet. Die genauen Umstände, die zu dem Sturz führten, sind derzeit noch unklar und werden von den Behörden untersucht.
Ein abruptes Ende der Feierlichkeiten für die Betroffenen
Für die drei Betroffenen endete der fröhliche Karnevalstag abrupt. Während tausende Menschen am Straßenrand feierten, spielten sich dramatische Szenen ab. Die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen zeigten den Ernst der Lage.
Großaufgebot an Rettungskräften
Unmittelbar nach dem Unfall wurde ein Notruf abgesetzt, woraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Unfallstelle eilte. Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren schnell vor Ort, um die Erstversorgung der Verletzten zu übernehmen.
Schwerverletzter per Hubschrauber abtransportiert
Eine Person zog sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zu. Nach ersten Informationen stürzte sie mit dem Kopf auf den Boden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Patienten schnellstmöglich in eine Spezialklinik flog.
Die beiden anderen Personen erlitten ebenfalls Verletzungen, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten. Sie wurden mit Rettungswagen in nahegelegene Kliniken transportiert. Die Polizei sicherte den Unfallort ab, um den Rettungskräften ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen und mit der Spurensicherung zu beginnen.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Im Fokus steht die Frage, wie es zu dem Sturz kommen konnte. Dabei werden sowohl der technische Zustand des Wagens als auch der genaue Ablauf des Wendemanövers untersucht.
Es wird geprüft, ob möglicherweise Sicherheitsvorkehrungen missachtet wurden oder ob eine unglückliche Verkettung von Umständen zu dem tragischen Ereignis führte. Zeugenaussagen werden ebenfalls ausgewertet, um ein vollständiges Bild des Geschehens zu erhalten.
Sicherheit bei Karnevalsumzügen
Die Sicherheit auf und um Karnevalswagen ist ein zentrales Thema für alle Veranstalter. Für Festwagen gelten strenge Vorschriften, die unter anderem die Bauweise, die Standsicherheit und die Sicherung von Personen auf den Wagen betreffen. Unfälle wie dieser führen regelmäßig zu einer Überprüfung und Anpassung der Sicherheitskonzepte.
Feierlichkeiten gingen weiter
Trotz des ernsten Zwischenfalls und des laufenden Rettungseinsatzes wurden die Karnevalsfeierlichkeiten in Niederkassel-Rheidt nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt. Viele der anwesenden Jecken bekamen den Vorfall am Ende des Zugweges nicht unmittelbar mit.
Die Entscheidung, die Veranstaltung nicht abzubrechen, wird oft in solchen Situationen getroffen, um eine Massenpanik zu vermeiden und einen geordneten Ablauf zu gewährleisten. Dennoch lag ein Schatten über der sonst unbeschwerten Stimmung in der Gemeinde.




