Köln und Nordrhein-Westfalen erleben in dieser Woche einen extremen Temperatursprung. Nach frühlingshaften Werten von fast 20 Grad Celsius zur Wochenmitte kündigt sich zum Wochenende eine deutliche Abkühlung mit Frostgefahr an. Der Deutsche Wetterdienst warnt zudem vor stürmischen Böen.
Die kommende Wetterlage stellt eine Achterbahnfahrt für die Region dar. Während am Mittwoch und Donnerstag T-Shirt-Wetter herrscht, müssen sich die Menschen in Köln und Umgebung nur wenige Tage später wieder auf winterliche Bedingungen einstellen. Besonders in den Nächten wird es empfindlich kalt.
Das Wichtigste in Kürze
- Frühlingshafte Temperaturen: Zur Wochenmitte werden in Köln und NRW Höchstwerte von bis zu 19 Grad erwartet, lokal sind 20 Grad möglich.
- Deutlicher Temperatursturz: Ab Freitag sinken die Temperaturen stark, insbesondere in den Nächten zum Wochenende.
- Frostgefahr: In der Nacht zum Sonntag könnten die Temperaturen in Köln auf 2 Grad fallen. In der Eifel ist Bodenfrost mit Minusgraden möglich.
- Sturm und Regen: Am Freitag begleiten stürmische Böen und vereinzelte Regenschauer den Wetterumschwung.
- Schnee-Comeback möglich: Wettermodelle deuten auf eine mögliche Rückkehr von Schneefällen Anfang März hin.
Ein kurzer Vorgeschmack auf den Frühling
Der Mittwoch bringt einen markanten Wetterwechsel nach Köln und in weite Teile von Nordrhein-Westfalen. Die Temperaturen klettern auf Werte, die eher für den April typisch sind. Laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird die Region Köln dabei landesweit eine der wärmsten Zonen sein.
Erwartet werden Höchstwerte von bis zu 19 Grad. Vereinzelt, insbesondere in sonnigen Lagen, könnte sogar die 20-Grad-Marke erreicht werden. Auch der Donnerstag bleibt mit milden Temperaturen frühlingshaft, bevor der Umschwung einsetzt.
Temperatur-Extreme
Der erwartete Temperaturunterschied zwischen dem wärmsten Tag der Woche und der kältesten Nacht am Wochenende könnte in einigen Teilen von NRW mehr als 18 Grad Celsius betragen. Ein solcher rasanter Wechsel stellt eine Belastung für den Kreislauf dar.
Die Kaltfront kommt am Wochenende
Die Freude über das milde Wetter ist jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits in der Nacht zu Donnerstag sinken die Temperaturen spürbar. Während es in Köln bei etwa 9 Grad noch relativ mild bleibt, kühlt es in höheren Lagen wie der Eifel bereits auf bis zu 5 Grad ab.
Frostgefahr in den Nächten
Der eigentliche Temperatursturz folgt zum Wochenende. Eine Kaltfront erreicht die Region und sorgt vor allem nachts für winterliche Bedingungen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag rechnen Wettermodelle für das Kölner Stadtgebiet mit Tiefstwerten von nur noch 2 Grad Celsius.
Noch kälter wird es in den Höhenlagen. In der Eifel und an der Grenze zu Rheinland-Pfalz kann die Lufttemperatur bis auf den Gefrierpunkt sinken. In Bodennähe ist daher mit Frost zu rechnen, was für die bereits aufkeimende Pflanzenwelt problematisch werden könnte. Die kältesten Nächte werden von Samstag auf Sonntag sowie von Sonntag auf Montag erwartet.
Sturm und Regen begleiten die Abkühlung
Der Wetterumschwung kommt nicht nur mit Kälte, sondern auch mit Wind. Der DWD prognostiziert für Freitag, dass in exponierten Lagen stürmische Böen auftreten können. Dazu gesellen sich vereinzelte Regenschauer, die den ungemütlichen Charakter des Wetters unterstreichen.
Trotz der Kälte ist mit erheblichem Schneefall am Wochenende zunächst nicht zu rechnen. Abgesehen von den Schauern am Freitag soll es weitgehend trocken, aber bewölkt bleiben.
Rückblick auf den Winter
Der bisherige Winter in Köln und NRW war von Extremen geprägt. Im Januar fielen in einigen Orten innerhalb weniger Tage mehr als 30 Zentimeter Neuschnee, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und Winterdiensten führte. Erst in der vergangenen Woche gab es erneut eine Winterperiode mit amtlichen Warnungen vor Schnee, Frost und Glättegefahr durch Eisregen.
Kehrt der Schnee im März zurück?
Auch wenn das kommende Wochenende wahrscheinlich schneefrei bleibt, ist der Winter möglicherweise noch nicht vorbei. Langfristige Prognosen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) deuten auf eine mögliche Rückkehr winterlicher Verhältnisse Anfang März hin.
Diese Modelle berechnen eine Wahrscheinlichkeit für Neuschnee in Teilen von Nordrhein-Westfalen. Demnach könnten bis zu fünf Zentimeter Schnee fallen, auch im Kölner Stadtgebiet. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass es sich hierbei um Wettermodelle und keine gesicherten Vorhersagen handelt. Sie geben lediglich einen Trend für die Wetterentwicklung an.
Die kommenden Wochen bleiben also meteorologisch spannend. Nach einem kurzen, intensiven Frühlingsintermezzo müssen sich die Menschen in der Region wieder auf kältere Temperaturen und möglicherweise sogar auf ein spätes Comeback des Schnees einstellen.




