Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen tritt mit starker Besetzung zur WM-Qualifikation an. Bundestrainer Olaf Lange hat drei Spielerinnen aus der nordamerikanischen Profiliga WNBA nominiert. Eine wichtige Spielerin wird jedoch in Frankreich fehlen.
Das Wichtigste in Kürze
- Drei WNBA-Spielerinnen: Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally sind im Kader.
- Wichtiger Ausfall: WNBA-Star Satou Sabally verzichtet auf die Qualifikation, plant aber bei der WM dabei zu sein.
- Trainer-Debüt: Für den neuen Bundestrainer Olaf Lange sind es die ersten Spiele mit dem Team.
- Gastgeberstatus: Deutschland ist als Gastgeber der WM 2026 in Berlin bereits automatisch qualifiziert.
Starke Besetzung für die anstehenden Spiele
Die deutsche Frauen-Basketballnationalmannschaft bereitet sich auf die anstehende WM-Qualifikation vor. Der neue Bundestrainer Olaf Lange hat seinen 16-köpfigen Kader bekannt gegeben. Darin finden sich die drei in der US-amerikanischen WNBA aktiven Spielerinnen Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally.
Ihre Nominierung unterstreicht die Ambitionen des Teams, sich auch auf internationaler Bühne zu beweisen, obwohl die Teilnahme an der Endrunde bereits gesichert ist.
Warum eine Qualifikation trotz festem WM-Platz?
Obwohl Deutschland als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2026 in Berlin bereits einen festen Startplatz hat, nimmt das Team an der Qualifikation teil. Diese Spiele dienen als wichtige Vorbereitung unter Wettbewerbsbedingungen, insbesondere für den neuen Trainer und zur Festigung des Mannschaftsgefüges.
Debüt für Bundestrainer Olaf Lange
Für Olaf Lange markiert das Turnier in Lyon, Frankreich, seinen offiziellen Einstand als Bundestrainer. Er übernahm das Amt nach der Europameisterschaft 2025 von seiner Vorgängerin Lisa Thomaidis.
Die Spiele vom 11. bis 17. März bieten ihm die erste Gelegenheit, seine Mannschaft unter Wettkampfbedingungen zu führen und taktische Varianten zu erproben. Die Nominierung von 16 Spielerinnen gibt ihm die Möglichkeit, verschiedene Formationen zu testen und einen breiten Eindruck vom Leistungsstand des Kaders zu gewinnen.
Ein prominenter Name fehlt im Aufgebot
Trotz der starken Besetzung muss Lange auf einen seiner größten Stars verzichten. Satou Sabally von den Phoenix Mercury wird nicht an der Qualifikation teilnehmen. Ihr Fehlen ist ein spürbarer Verlust für das Team.
Es gibt jedoch Entwarnung für die deutschen Fans: Die 27-Jährige hat ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft im September in Berlin fest zugesagt. Ihr letzter Einsatz für die Nationalmannschaft war bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris.
Der Fokus liegt klar auf der Heim-WM im September. Die Qualifikationsspiele sind ein entscheidender Schritt, um das Team optimal darauf vorzubereiten.
Der Weg zur Weltmeisterschaft in Berlin
Die Weltmeisterschaft findet vom 4. bis 13. September 2026 in der deutschen Hauptstadt statt. Als Gastgeberland ist die DBB-Auswahl automatisch qualifiziert und muss sich sportlich nicht beweisen. Dennoch will sich das Team in Lyon von seiner besten Seite zeigen.
Die Gegner in der WM-Qualifikation
Im französischen Lyon trifft das deutsche Team auf eine Reihe internationaler Gegner. Die Spielansetzungen bieten eine gute Standortbestimmung.
- Südkorea
- Philippinen
- Frankreich
- Kolumbien
- Nigeria
Diese Begegnungen sind mehr als nur Testspiele. Sie ermöglichen es dem Team, sich gegen unterschiedliche Spielstile zu behaupten und wertvolle Erfahrungen für das große Turnier im eigenen Land zu sammeln. Der Druck, sich qualifizieren zu müssen, entfällt, was dem Trainerteam die Freiheit gibt, strategisch zu experimentieren.




