Für den Kölner Hyan Silva ist der Traum vom Titel „Germany's Next Topmodel“ vorbei. Der 30-Jährige konnte in der neuesten Folge der Castingshow die Jury um Heidi Klum nicht überzeugen. Nach einem herausfordernden Fotoshooting und einem entscheidenden Laufsteg-Auftritt in Berlin musste er die Heimreise antreten.
Die Entscheidung traf den Kandidaten mit brasilianischen Wurzeln nach einer Reihe von Aufgaben, die ihn an seine persönlichen Grenzen brachten. Besonders ein Shooting in Badehose stellte für ihn eine große Hürde dar. Am Ende reichte seine Leistung nicht aus, um sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 30-jährige Kölner Hyan Silva ist bei „Germany's Next Topmodel“ ausgeschieden.
- Ein Fotoshooting in Badehose und die anschließende Laufsteg-Performance führten zur Entscheidung.
- Gast-Juror und Topmodel Baptiste Giabiconi kritisierte Hyans mangelnden emotionalen Ausdruck.
- Mit Antonia ist weiterhin eine Kandidatin aus Köln im Rennen um den Titel.
Ein Shooting auf der Spree als erste Hürde
Der Tag der Entscheidung begann für die männlichen Models mit einer besonderen Herausforderung: einem Fotoshooting in Badehose auf der Spree in Berlin. Die Aufgabe, leicht bekleidet vor der Kamera zu posieren, sorgte bei Hyan Silva bereits im Vorfeld für Unbehagen. Er sprach offen über seine Unsicherheiten bezüglich seines Körpers.
„Ich schäme mich schon immer ein bisschen für meinen Körper“, erklärte er vor dem Shooting. „Es sind Jungs da, die super gut gebaut sind.“ Diese innere Anspannung spiegelte sich offenbar auch in seiner Leistung wider. Heidi Klum zeigte sich während der Foto-Session nicht vollständig von seinen Posen und seinem Ausdruck überzeugt.
Neue Staffel, neue Regeln
Die aktuelle 19. Staffel von „Germany's Next Topmodel“ ist die erste in der Geschichte der Show, in der sowohl Frauen als auch Männer um den Titel kämpfen. Dieser neue Ansatz hat die Dynamik des Wettbewerbs grundlegend verändert und stellt die Kandidaten vor neue Herausforderungen im direkten Vergleich.
Die Entscheidung auf dem Laufsteg
Nach dem Shooting folgte die zweite und letzte Prüfung des Tages: ein Laufsteg-Auftritt in extravaganten Outfits, begleitet von einem DJ. Um die Models auf diese Aufgabe vorzubereiten, stand ihnen ein erfahrener Coach zur Seite: das französische Topmodel Baptiste Giabiconi, der als Gast-Juror fungierte.
Trotz des professionellen Coachings konnte Hyan auch hier nicht die nötige Sicherheit ausstrahlen. Giabiconi fand klare Worte für die Leistung des Kölners. Er kritisierte vor allem Hyans Mimik und seine Ausstrahlung auf dem Catwalk.
„Es fehlte das Gefühl“, urteilte Giabiconi nach dem Walk und bemängelte ein „verschlossenes Gesicht“.
Diese Kritik wog schwer. Die Kombination aus der als unsicher empfundenen Leistung beim Shooting und dem ausdrucksschwachen Auftritt auf dem Laufsteg führte schließlich zur finalen Entscheidung von Heidi Klum. Für Hyan war die Reise bei GNTM an diesem Punkt beendet.
Hyans Vision und Kölner Präsenz in der Show
Hyan Silva war mit einem klaren Ziel in die Show gestartet. Er wollte beweisen, „dass man mit Spaß, Energie und echtem Charakter weit kommen kann“, wie er zu Beginn der Staffel erklärte. Mit seiner positiven Art und seiner markanten Lockenpracht hatte er sich schnell eine Fangemeinde aufgebaut. Sein Ausscheiden stellt für viele Zuschauer eine Überraschung dar.
Zwei Kölner bereits ausgeschieden
Hyan ist nicht der erste Kandidat aus Köln, der die Show in dieser Staffel verlassen musste. Bereits in der vierten Folge endete der Traum für die 26-jährige Kölnerin Angie. Die Stadt ist jedoch weiterhin im Wettbewerb vertreten.
Die Hoffnungen der Kölner Fans ruhen nun auf der verbliebenen Kandidatin aus der Domstadt. Die 19-jährige Antonia kämpft weiterhin um den Titel „Germany's Next Topmodel“. Sie muss sich in den kommenden Wochen gegen die verbliebenen männlichen und weiblichen Models durchsetzen, um ihren Traum zu verwirklichen.
Der Druck im Model-Wettbewerb wächst
Das Ausscheiden von Hyan zeigt, wie hoch der Druck in der aktuellen Staffel ist. Die Models müssen nicht nur fotogen sein, sondern auch auf dem Laufsteg überzeugen und eine wandelbare Persönlichkeit zeigen. Jede Woche werden die Aufgaben anspruchsvoller und die Jury bewertet jedes Detail kritisch.
Für die verbleibenden Kandidaten bedeutet dies, dass sie konstant an sich arbeiten und über ihre Grenzen hinauswachsen müssen. Die Konkurrenz schläft nicht, und nur wer Jury und Kunden in jeder Situation von sich überzeugen kann, hat eine Chance auf den Sieg.




